Pommersche Motorenbau GmbH

Auch Objekte außerhalb der aktuellen deutschen Grenzen
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chiquitaman
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Pommersche Motorenbau GmbH

Beitrag von chiquitaman » Di 25. Feb 2020, 20:26

Moin Gemeinde, ich hab bei ebay ein netten Anstecker entdeckt und würde mal in die Runde fragen, ob dort schon mal jemand aus der Polenfraktion vorbei geschaut hat. Aktuell scheint das ehemalige Betriebsgelände komplett geschliffen worden sein und von riesigen Speditionshallen überbaut worden.Bei google earth sind auf älteren Bildern noch (eventuelle ) Verwaltungsgebäude sichtbar. Ort Zalom bei Stettin. Hab davon bei junkers im archiv noch garnichts mitbekommen.
zalom.jpg
MfG Udo
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MIMO
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Re: Pommersche Motorenbau GmbH

Beitrag von MIMO » Mi 26. Feb 2020, 20:10

Hallo Udo,

nein diese Firma ist mir bisher noch nicht unter gekommen. Das Abzeichen sieht wirklich interessant aus. Bei meinem nächsten Polenurlaub werde ich gern mal vorbei schauen, aber das wird sicherlich erst nächstes Jahr. Lucius oder Oktavian sind da sicherlich die besseren Ansprechpartner. Hast du nähere Informationen zu dieser Firma?

MfG Marcus

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chiquitaman
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Re: Pommersche Motorenbau GmbH

Beitrag von chiquitaman » Mi 26. Feb 2020, 20:57

Google: Pommersche Motorenwerke GmbH




Founded:
in 1935

Main Business:
Serial production of Junkers engines

Management Positions:

Facilities:
Stettin - Arnimswalde

Company Development:

The Pommersche Motorenwerke GmbH was founded in 1935 in Stettin. A facility was built at Arnimswalde near Stettin. PoMo was not owned by Junkers, but was only a license manufacturer of Junkers engines like the Mitteldeutsche Motorenwerke GmbH in Taucha.

(dadurch habe ich diese erstmal gefunden )



weiter:

Im Jahr 1930 begann Stoewer einen ersten kleinen Wagen mit Frontantrieb zu entwickeln. Der Stoewer V 5 mit Vierzylinder-V-Motor (1,2 Liter Hubraum, 25 PS) war im selben Jahr fertig zum Test. Ab Januar 1931 wurden in Serie 2100 Wagen bis 1932 gebaut. Vom Nachfolger Stoewer R 140 mit 1,4-Liter-Reihenmotor (30 PS) verließen 2310 Fahrzeuge das Werk in Stettin. Danach folgten die immer größer werdenden Mittelklassewagen R 150 (1,5 Liter, 35 PS, 1934) und R 180 (1,8 Liter, 45 PS, 1935) sowie 1934 der Stoewer Greif V8 mit einem 2,5-Liter-Achtzylinder-V-Motor und 57 PS Leistung. Alle Wagen waren frontgetrieben.

Die späteren Modelle hatten wieder den konventionellen Hinterradantrieb: Greif Junior (1,5-Liter-Vierzylinder, 1935), Sedina (2,4-Liter-Vierzylinder, 1937) und als Nachfolger des Greif V8 der Arkona (3,6-Liter-Sechszylinder, 1937).

Das Stettiner Unternehmen war ab Mitte der 1930er Jahre im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht in die zentral gelenkte Rüstungsproduktion eingebunden. Der bei Stoewer entwickelte und dort von 1936 bis 1943 gefertigte Leichte Einheits-Pkw (LEPKW) mit Allradantrieb wurde mit 11.000 Wagen zum meistgebauten Stoewer-Fahrzeug. Als Lizenzbau stellte ihn auch das BMW-Werk Eisenach als BMW 325 sowie Hanomag in Hannover (Hanomag 20 B) her.

Auf Anordnung der NS-Regierung wurde 1937 der Stoewer-Flugmotorenbau in die Tochterfirma Pommersche Motorenbau GmbH in Arnimswalde[5] (heute Załom, Polen) ausgelagert. Im Jahre 1941 baute Stoewer Fahrgestelle des Panzerkampfwagen I zum Flakpanzer I um. Ab 1943 baute das Stettiner Werk in Lizenz das NSU-Kettenkrad.

Nach Kriegsende fiel Stettin an Polen und die Firmengeschichte endete. Die Werksanlagen wurden demontiert und in die UdSSR verbracht. Im Polytechnischen Museum in Moskau befindet sich das einzig erhaltene Exemplar des Großen Motorwagens.

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